Standort Schweiz

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HERAUSFORDERUNG
E-COMMERCE

 
 

Der grenzüberschreitende elektronische Handel bietet Onlinehändlern ein enormes Potential zur Steigerung des Geschäftsumsatzes.

Bei Geschäften über die Grenzen der EU hinaus, z. B. in die Schweiz, ergeben sich aber besonders im Zusammenhang mit der Schweizer Mehrwertsteuer (MWST) neue Herausforderungen. Möchte der ausländische Onlinehändler seinen Schweizer Kunden die Schweizer Mehrwertsteuer direkt verrechnen oder erzielt er einen Jahresumsatz in der Schweiz von über CHF 100.000, muss er sich als mehrwertsteuerpflichtiges Unternehmen in der Schweiz registrieren.

Keinen Unterschied macht es, ob die Registrierung als mehrwertsteuerpflichtiges Unternehmen in der Schweiz freiwillig oder obligatorisch vollzogen wurde, sie bedeutet gleichermassen einen administrativen Mehraufwand.

Trotzdem lohnt es sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, denn in der Schweiz beträgt der MWST-Satz nur 8%. Jedes einzelne Geschäft, dass über die Grenze Ausland – Schweiz getätigt wird bedarf einer Veranlagung der Mehrwertsteuer und des zu entrichtenden Zolls.

 
 

Veranlagungsverfügung ab 2016 elektronisch (eVV)  

Neu ist, dass die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) die gelben Zollquittungen – Veranlagungsverfügungen MWST/Zoll – mittelfristig ablösen wird.

Anstatt die Veranlagungsverfügung auf Papier zu drucken und sie dem Fiskalvertreter per Post zuzustellen, erstellt die Zollverwaltung künftig Veranlagungsverfügungen nur noch in Form einer digital signierten Datei (elektronische Veranlagungsverfügung = eVV) und stellt sie zum Abholen per Datenleitung bereit.

Eine vollumfängliche Umstellung auf die elektronische eVV ist für das Jahr 2016 geplant. Für in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen bedeutet dies, dass zukünftig eine Anpassung der internen Prozesse notwendig ist.


Grundsätzlich bietet die EZV drei Möglichkeiten für die IT-gestützte eVV-Verarbeitung:

   1. Zugangscode ohne Registrierung

   2. Direktabholung für ZAZ-Kontoinhaber per Internetbrowser

   3. Direktanbindung via Web-Services

Alle Verfahren haben eins gemeinsam – die bisherige Bringschuld der EZV wird in eine Holschuld des Importeurs umgewandelt.

eCommerce in der Schweiz

Für den E-Commerce, der durch eine grosse Zahl von einzelnen Geschäften gekennzeichnet ist, ergibt sich durch die Umstellung der EZV hin zu elektronisch bereitgestellten Veranlagungsverfügungen die Möglichkeit einer effizienteren Gestaltung der Administration und verlässlicherer Aufstellung interner Kalkulationen.

DELTAKAP empfiehlt deshalb den Web-Service der EZV.

 
 

Sie profitieren von folgenden Effizienzvorteilen:

  • Sofortige Verfügbarkeit der eVV durch Zugang über die Zollsoftware
  • Unkomplizierte, schnelle und sichere Kontrolle der Quittungen und Rechnungen am Bildschirm
  • Aufwendige manuelle Sortierarbeiten von Papierdokumenten entfallen weitgehend
  • Suchmöglichkeiten im System (z.B. nach einzelnen Veranlagungsverfügungen)
  • Vereinfachte Kontrolle der Bewegungen auf dem ZAZ-Konto
  • Auswertungen und Statistiken der eVV-Zolldaten können erstellt werden
 
 
 
 
Steuerberater Markus Kuhn

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