Standort Schweiz

Standort Schweiz

Postfach 71 , Sandgrube 29

CH - 9050 Appenzell 

Anfahrtsplan 

 
 

Tax & Legal Notes Schweiz

 
 

FISKALVERTRETUNG

Mit DELTAKAP Schweiz bestens beraten

 
 

Sofern Sie regelmässig Schweizer Kunden aus dem Ausland beliefern und diesen Kunden eine Rechnung mit Schweizer Mehrwertsteuer (MWST) stellen, müssen Sie sich in der Schweiz als sogenannter mehrwertsteuerpflichtiger Unternehmer registrieren lassen.

Je nach Geschäftstätigkeit kann auch eine obligatorische Steuerpflicht begründet werden, was dazu führt, dass Ihr Unternehmen in das Register der Schweizer MWST-Pflichtigen einzutragen ist ( Änderung in der MWSTV 1. Januar 2015 ).

Voraussetzung ist dann aber die Benennung eines zur Vertretung in der Schweiz niedergelassenen Fiskalvertreters, z.B. die DELTAKAP Schweiz.

 
 

Als Ihr Fiskalvertreter für die MWST übernehmen wir

  • Einrichtung und Registrierung der Fiskalvertretung
  • Softwarebasierte eVV-Administration bei Ihnen und bei uns
  • Abwicklung der MWST-Abrechnungen
  • Branchenlösung e-Commerce
 
 

Ihre Vorteile

Dank unserer Erfahrung mit verschiedenen Fiskalvertretungen können Sie von unserem Fachwissen direkt profitieren.

  • Zeitersparnis
  • Senkung der Verzollungskosten
  • Die Schweizer MWST kann dem Kunden direkt in Rechnung gestellt werden
  • Aufwendige manuelle Sortierarbeiten von Papierdokumenten entfallen weitgehend
  • Vorsteuern erhalten Sie wesentlich schneller zurückerstattet als beim Erstattungsverfahren
  • Beseitigung von Risiken
 
 

Aktuelles

 
 

REVIDIERTES MWST-GESETZT TRITT IN KRAFT

Bern, 02.06.2017  - Am 1. Januar 2018 tritt die vom Parlament beschlossene Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes in Kraft. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 2. Juni 2017 beschlossen. Das revidierte Mehrwertsteuergesetz trägt wesentlich zum Abbau mehrwertsteuerbedingter Wettbewerbsnachteile inländischer Unternehmen bei. Die Versandhandelsregelung wird ein Jahr später in Kraft treten.

Neu ist für die obligatorische Steuerpflicht eines Unternehmens nicht mehr nur der Umsatz im Inland massgebend, sondern der Umsatz im In- und Ausland. Unternehmen, die weltweit einen Umsatz von mindestens 100‘000 Franken erzielen, werden ab dem ersten Franken Umsatz in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig. Bisher konnten ausländische Unternehmen bis zu einem Umsatz von 100‘000 Franken in der Schweiz ihre Leistungen ohne Mehrwertsteuer erbringen, was zu Wettbewerbsnachteilen für das inländische Gewerbe insbesondere in den Grenzregionen geführt hat.

Eine Verzögerung um ein Jahr ergibt sich bei der Versandhandelsregelung. Diese wird erst auf den 1. Januar 2019 in Kraft treten, weil die Schweizerische Post aus technischen Gründen mehr Zeit für die Umsetzung der Gesetzesbestimmung beansprucht. Versandhandelsunternehmen werden somit ab 2019 steuerpflichtig, wenn sie mit einfuhrsteuerfreien Kleinsendungen mindestens einen Umsatz von 100‘000 Franken pro Jahr erzielen. Die Versandhandelsunternehmen werden die Mehrwertsteuer ihren Kundinnen und Kunden selbst in Rechnung stellen. Dafür entfallen bei den Kundinnen und Kunden die vom Zoll bei der Einfuhr erhobenen Steuern und Gebühren. Damit werden mehrwertsteuerbedingte Wettbewerbsnachteile inländischer Unternehmen reduziert.

Die restlichen Neuerungen – reduzierter MWST-Satz für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, Margenbesteueuerung für Sammlerstücke und andere – treten allesamt auf 1.1.2018 in Kraft.

Finanzielle Auswirkungen 

Die vom Parlament 2016 beschlossenen Änderungen führen insgesamt zu Mehreinnahmen von geschätzten 70 Millionen Franken pro Jahr. Am stärksten ins Gewicht fällt hier, dass neu der weltweite Umsatz für die Steuerpflicht zählt. Allein diese Massnahme führt zu geschätzten 40 Millionen Franken Mehreinnahmen pro Jahr. 

Die Anpassung der Steuersätze gestützt auf die Reform der Altersvorsorge 2020 bildet nicht Gegenstand der vorliegenden Revision. Da die Steuersätze in der Verfassung festgelegt sind, müssen Volk und Stände einer Änderung zustimmen. Am 24. September 2017 werden die Schweizer Stimmberechtigten über den Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer abstimmen.

 
 

 
 

Herausforderung e-Commerce

Der grenzüberschreitende elektronische Handel bietet Onlinehändlern ein enormes Potential zur Steigerung des Geschäftsumsatzes.

Bei Geschäften über die Grenzen der EU hinaus, z. B. in die Schweiz, ergeben sich aber besonders im Zusammenhang mit der Schweizer Mehrwertsteuer (MWST) neue Herausforderungen. Möchte der ausländische Onlinehändler seinen Schweizer Kunden die Schweizer Mehrwertsteuer direkt verrechnen oder erzielt er einen Jahresumsatz in der Schweiz von über CHF 100.000, muss er sich als mehrwertsteuerpflichtiges Unternehmen in der Schweiz registrieren.  

 
 
 
 
Steuerberater Markus Kuhn

Ihr Ansprechpartner

Markus Kuhn, Steuerberater
Tel. +41 44 5862 886

 
 

Beratungsthemen

Kontakt

 

DELTAKAP International Tax Consulting  Steuerberatungsgesellschaft mbH
Unterhaching bei München 
Kontaktformular    Impressum

Tel. +49 (0)89 4522 865 28 
Fax +49 (0)89 4522 865 25

Linked in
Xing
YouTube
Facebook